Freitag, 8. Juni 2012

Six Days

Nunja so ganz habe ich es nicht geschafft jeden Tag meine Erlebnisse zu Posten. Jedoch habe ich auf Tumblr meine Fotos hochgeladen, sodass ihr meine Tage in München anhand einer Fotoserie nachvollziehen konntet.

Day2:

Am zweiten Tag meines Aufenhaltes habe ich nichts großartiges getan. Nach dem super anstregenden Konzert lag ich den halben Tag in Essig. Mittags jedoch konnte ich mich dazu aufrappeln in die Stadt zu fahren, mal wieder..! Das Wetter war schlecht und die Laune lag oberhalb des Nullpunktes. Also bin ich ein wenig durch die Läden gestriffen. 

Day3:

Am Wochenende hatte mein Papa eine Überraschung, sie hieß: "Alex wir fahren in einen Kletterseilgarten!" Mein erster Gedanke war "oh Gott werde ich die überleben?". Und ja ich tat es. Dieser Kletterseilgarten hat sich zwar als eine Herausforderung herausgestellt, aber es hat super viel Spaß gemacht. Mein Vater und ich haben klasse in einem Team unsere Ängste überwunden und sogar mehr geschafft als wir uns zugetraut hätten. An dem Tag sind wir über Baumstümpfe, Gondeln, Seile, Netze, Skiliftsitze und sogar Skizugsysteme geklettert. Ich kann echt jeden empfehlen in den Kletterseilgarten zu gehen. Dort lernt man extrem schnell seine Höhenangst oder andere Hemmnisse zu überwinden oder sogar seine Grenzen zu überschreiten! ;)
Renate hat leider nicht an dem Hochseilakt teilgenommen, hat aber stattdessen fleißig von uns beiden Akteuren Bilder gemacht und sich neben bei schlapp gelacht da wir so graziös uns in der Höhe bewegt haben. 

So gegen nachmittags sind dann Papa, Renate und ich in die Metro gefahren um Grillfleisch, etc. für den darauffolgenden Tag zu besorgen. In München ist das Ding echt noch größer und noch krasser als in MH.

Day4:

Samstag morgens sind wir dann alle müde und mit Gliederschmerzen aufgewacht. 
Um ehrlich zu sein weiß ich gerade nicht mehr was wir den ganzen Tag lang getrieben haben.. ??
Also abends waren wir auf einem Konzert und das war von DJ Bobo. Yeahhhhh, da ich ziemlich müde war und nicht recht wusste ob ich ausgehen sollte oder doch zu Hause auf der Couch hängen sollte, haben mich Renate und Papa kurzer Hand auf das Konzert mitgenommen. Die Show war klasse, im Gegensatz zu normalen Konzerten war die Show der Hammer. Gesanglich betrachtet dann eher doch wieder gewöhnungsbedürftig. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung und jetzt habe ich auch mal gesehen wie +40 Jahre alte Leute noch abrocken können.

Day5:

Ich war wandern, bzw. wir waren wandern! Normalerweise habe ich mich immer gegen das Erklimmen von Bergen strickt geweigert. Damals habe ich immer nur solche Horrorerfahrungen gemacht, dass ich jahrelang davor zurückgeschreckt bin. Jedoch habe ich dem Wandern dieses Jahr nochmal eine Chance gegeben und meine Gastgeber gefragt ob wir mal in die Berge wollen. Nunja jetzt kann ich behaupten das ich das Wandern mag und jeder Zeit gerne wiederholen möchte!

Morgens sind wir bei fiesem Wetter nach Bad Wiesssee aufgebrochen um den Berg hoch zur Aueralm zu wander. Nach einem 1 1/2 stündigen Marsch hatten wir bei Regen und Wind den Berg zu  Alm erklommen. Der Ausblick war grandios und der Enthusiasmus nach einer Stärkung mit Dampfnudeln und Strietzeln hoch. Kurzer Hand haben wir uns dann dazu entschlossen den Weg zum Gipfel Fockenstein auf uns zu nehmen. Dies war absolut die richtige Entscheidung. Das Wetter hatte sich aufgeklärt und die Fauna auf dem Berg war bemerkenswert. Ich habe meinen Begleitern die ganze Zeit etwas über biologische Prozesse und Biotopen erzählt. Man muss einfach jemanden erklären was eine Symbiose ist wenn man eine Flechte findet. Ich habe ganz viele Fotos von schönen Pflanzen und interessant aussehenden Käfern geschossen. Zudem war die Umgebung total schön. Man hatte eine tolle Aussicht auf die Berge und auf die Täler. Der Wanderpfart zum Fockenstein war zudem nicht befestigt, sodass es eine kleine Abenteuertour durch Büsche, Wurzeln, Steine und Schluchten war. Oben angekommen waren wir alle total durchgeschwitzt, aber konnten einen wundervollen Ausblick auf die Alpen und den Tegernsee genießen. Zudem hatte sich das Wetter vom anfänglichen Regen hin zu einem blauen sonnenbeschienen Himmel geändert. Nun standen wir in 1564m Höhe.

Day6:

Nach dem tollen Wandererlebnis war ich morgens dann total geplättet und konnte mich nur schwer aufraffen etwas zu unternehmen. Nach dem ich dies geschafft hatte, habe ich mich mal wieder in Richtung Marienplatz bewegt. Von dort aus habe ich mir dann meinen Weg hoch zum Stachus gebahnt. Oben angekommen habe ich mir vermutlich aus Langeweile einen Mc Flurry gegönnt. So tollkühn wie ich bin habe ich einfach mal einen unbekannten Weg eingeschlagen und bin durch  Straßen gezogen die ich zuvor noch nicht kannte. Dort habe ich wundervolle Gebäude entdeckt, sowie eine echt schöne Kirche und nette Parks. Leider dauerte meine Entdeckungstour nicht lange an, da sich mein Vater meldete um sich mit mir nach der Arbeit zu treffen. 
Abends haben wir uns dann alle gemütlich auf die Couch gehauen und haben leckeren Braten gegessen.

Day7:

An meinem letzten Tag in der Großstadt bin ich dann vollends auf Entdeckungstour gegangen. Ich hatte mir ein Tagesticket besorgt, um viel rum zu kommen. Meine erste Station war das Deutsch Museum. Ich kann es jedem nur empfehlen. Dort ist alles über Seefahrt bis hin zur Chemie, Raumfahrt, Bergbau und Elektrizität ausgestellt. Die Ausstellungen sind bemerkenswert und die Räumlichkeiten bieten tolle Ausstellungstücke mit vielen Informationen. Ich glaub man kann dort echt den ganzen Tag verbringen. Nach dieser geballten Ladung Wissen wollte ich etwas für meine künstlerische Interesse beitragen. Also bin ich zu Villa Stuck gefahren. Das Gebäude ist wunderschön, trotz alle dem bin ich enttäuscht. Die Museumsaufpasser haben alle mit keinem Worte erwähnt das die Galerie momentan geschlossen hat und das nur die Privaträume geöffnet haben. Die Privaträume umfassten nur drei Räume die zwar interessant waren, aber auch keinen total vom Hocker schmeißen. Naja, enttäuscht bin ich dann einfach ohne Ahnung in Richtung Friedensengel gelaufen. Von dort aus wollte ich eigentlich ins Haus der Kunst, aber Gott sein Dank habe ich noch eine nette Frau kennengelernt die mir erzählte, dass sich die Ausstellung gar nicht lohnt, da dort nur komische Installationen gezeigt werden. Also bin ich dann orientierungslos durch München gelaufen. Wobei ich dann zufällig am Eisbach entlang kam. Diesen Spot wollte ich sowieso an dem Tag besichtigen. Ich liebe es den Surfern zu zugucken wenn sie auf den falsch rum laufenden Wellen surfen. Nach ein paar Fotografien bin ich dann durch den Englischen Garten zur Leopoldstraße und habe eine längere Pause im Herzoggarten eingelegt.
Nachdem ich dann auf dem Vicktualienmarkt nach etwas essbaren gesucht habe. Woraufhin ich dann auf den Verweis meiner Mutter auf den Alten Peter gestiegen bin. Drt ob hat man eine grandiosen Ausblick über  die münchener Innenstadt. Danach habe ich dann meinen Vater von der Arbeit abgeholt. Wir beide sind dann in einen Supermarkt und haben zu zweit lecker im Garten bei toller Sonne zu Abend gegessen.

Day8:

Morgens um 6:15 bin ich aufgestanden und habe mich fertig gemacht. Nach einem leckeren Frühstück habe ich mich darauf hin auf den Weg zum Flughafen gemacht, um zurück nach MH zukehren. Todmüde und traurig bin ich bei Regen wieder in meiner Heimatstadt angekommen.


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